Archiv: Stories

  • Super ist besser als gut genug

    Ausgangssituation

    Die alte Webseite war “ok” aber leicht in die Jahre gekommen und wurde den aktuellen Anforderungen von Schmidt-Strahl nicht mehr gerecht. Zwar lief das System auf WordPress gut, aber die Präsentation der hochwertigen LED-Produkte und Leistungen war veraltet. Die technologische Entwicklung des Unternehmens war kaum sichtbar, und durch unklare Zuständigkeiten litten Design und Struktur. Kunden fanden sich schwer zurecht, und das digitale Aushängeschild spiegelte nicht die Innovationskraft wider, für die Schmidt-Strahl steht.

    Unsere Vision & Ziele

    Wir wollten mehr als nur ein „Update“ – wir wollten einen Quantensprung!

    • Modernstes Design: Ein frisches, professionelles Corporate Design, das technisch überzeugt und Seriosität und technische Brillanz gleichermaßen abbildet.
    • Strukturelle Klarheit: Eine Produkt- und Referenzdarstellung, die leicht zu erfassen ist.
    • Wettbewerbsvorsprung: Eine Website, die Schmidt-Strahl als Technologieführer positioniert.
    • Sichtbarkeit: Wir brauchen eine technische Basis, die eine Steigerung des organischen Traffics unterstützt.

    Strategie & Begeisternde Umsetzung

    Gemeinsam haben wir ein neues Kapitel aufgeschlagen:

    • Der Clou – Die Produktstruktur: Das Highlight des Relaunchs! Wir haben eine intuitive, glasklare Produktstruktur geschaffen. Das Ergebnis begeistert alle: Das Team berichtet uns, dass die neue Webseite nun die tägliche Arbeit signifikant erleichtert, da Produkte und Lösungen sofort gefunden und präsentiert werden können.
    • Navigations-Power: Die neue Benutzerführung leitet Besucher zielgenau und absolut effizient durch das Portfolio.
    • Visuelle Brillanz: Wir haben das Corporate Design modernisiert – mit kräftigen Farben und technischen Fonts, die einfach gut aussehen. Zusammen mit professionellen neuen Fotos und großflächigen Referenzbildern entsteht ein intuitiver, hochprofessioneller Gesamteindruck.
    • Strategischer Mehrwert: Wir haben nicht nur designt, sondern mitgedacht. Ein neuer Akquise-Funnel macht Webseitenbesucher messbar zu potenziellen Kunden. Zudem haben wir die „Rademacher“-Historie geschickt integriert, um Bestandskunden dort abzuholen, wo sie sind.

    Ergebnisse, die sich sehen lassen können

    Seit dem Launch im Juni 2026 geht es steil bergauf:

    • Sichtbares Wachstum: Bereits im ersten Monat verzeichneten wir 600 Klicks und 9.21K Impressionen – und das organische Wachstum zieht bei markenrelevanten Suchanfragen kräftig an!
    • Ein Team-Favorit: Das Feedback seitens Schmidt-Strahl ist fantastisch. Die neue Struktur wird intern als echter Gewinn gefeiert und die Selbstwahrnehmung ist durch die professionelle Außendarstellung massiv aufgewertet.
    • Vertriebsunterstützung: Durch die stets aktuelle Abbildung des Produktportfolios ist es Vertriebsmitarbeitern möglich, Datenblätter von der eigenen repräsentativen Website ruckzuck aus dem Hut zu ziehen – ein echter Gamechanger für den Aussendienst.

    Ausblick

    Dank eines clever eingerichteten Workflows mit dynamischen Daten (CPTs und Custom Fields) wächst die Seite mit dem Unternehmen mit – neue Produkte und Referenzen sind im Handumdrehen eingepflegt und leicht untereinander referenziert, was auf SEO einzahlt.

    Wir freuen uns darauf, die Sichtbarkeit von Schmidt-Strahl gemeinsam weiter in die Höhe zu treiben!

  • 20 Jahre eCommerce im Wandel

    Seit 2004 gestaltet die webdevtrust GmbH den digitalen Auftritt von Baby Kochs, dem Düsseldorfer Traditionsunternehmen, Familiengeführt seit 1877. 

    Was damals als einfache Website begann, ist heute ein komplexes E-Commerce-Ökosystem. Der aktuelle Relaunch – bereits das vierte große Redesign – steht für eine kontinuierliche Weiterentwicklung: vom reinen Unternehmensauftritt mit Newsletter hin zu einem leistungsstarken, nutzerfreundlichen Shopping-Erlebnis. Diese langjährige Partnerschaft lebt von beständiger Optimierung und strategischer kontinuierlicher Investition statt von kurzlebigen Trends.


    Warum der Abschied von Elementor & Crocoblock?
    Als wir in 2019 vom Custom-Made-Shop zu WordPRess mit WooCommerce gewechselt sind, war Elementor mit Crocoblock die richtige Wahl. Wir konnten durch kurze Wege vom Design zur Umsetzung mit relative wenig Invest einen Online-Shop umsetzen. Damit hatten wir die Basis für Umsatzsteigerung im eCommerce geschaffen, die später den 2026er Relaunch finanzieren sollten.

    Als Umsätze und Zugriffe über die Jahre gestiegen sind, ist dieses Setup zum technischen Flaschenhals geworden. Die Entscheidung, komplett auf ein natives Block-Theme umzusteigen, beruhte auf vier zentralen Gründen:

    🔹 Schlanker & schneller
    Das alte System belastete durch den gestiegenen TRaffic die Datenbank massiv – die wp_options-Tabelle war überfüllt, Ladezeiten litten unter dem Overhead der vielen Jet-Plugins. Ziel: ein schlanker, reiner WordPress-Core-Stack mit möglichst wenig Ballast.

    🔹 Barrierefreiheit als Pflicht
    Angesichts des European Accessibility Act (EAA) boten die Page-Builder keine zuverlässige Grundlage für WCAG-2.1-AA-Konformität. Native Gutenberg-Blöcke ermöglichen präzise Kontrolle über semantisches HTML, responsive Schriftgrößen (via clamp) und Tastaturbedienbarkeit.

    🔹 Wartbarkeit & moderne Prozesse
    Früher waren Relaunches mit mühevoller manueller Arbeit im Page-Builder verbunden. Heute setzen wir auf modulare Block-Patterns, die wiederverwendbar sind und eine moderne Deployment-Pipeline ermöglichen: Änderungen werden versioniert und automatisiert von Staging in die Produktion ausgerollt – statt sie manuell im Backend zusammenzuklicken.

    🔹 Zukunftssicherheit ohne Abhängigkeiten
    Die Bindung an Drittanbieter-Plugins („Vendor Lock-in“) war ein zu großes Risiko. Ein natives Block-Theme auf Basis von Twenty Twenty-Five stellt sicher, dass wir mit dem WordPress-Core mitwachsen – ohne bei jedem Update auf Plugin-Kompatibilität hoffen zu müssen.


    Der Paradigmenwechsel: „Code first, visuell später“
    Der Wechsel markierte auch einen kulturellen Wandel im Team:

    🔧 Modulare Bausteine statt monolithischer Templates
    Statt schwerfälliger Vorlagen speichern wir UI-Elemente als wiederverwendbare Patterns – für Konsistenz vom Shop bis zum Checkout.

    📊 Schluss mit Slider-Wahn
    Die Daten sprachen eine klare Sprache: Nur ~10 % der Nutzer klickten auf Slides. Der klassische Slider wich einem effizienten Bentoblock, der performant gewichtete Bilder ausspielt.

    🚀 Moderne CI/CD-Pipeline
    Änderungen werden durch eine Deployment-Pipeline strukturiert getestet, und sicher über Git-Flow (Dev → Staging → Main) ausgerollt.


    Ergebnisse & Fazit

    Der Relaunch im Frühjahr 2026 war mehr als ein Design-Update – er legte ein neues technisches Fundament:

    Performance: Durch den Verzicht auf Page-Builder und den Umstieg auf native Architektur stabilisierte sich die Time to First Byte (TTFB) – ohne störende Spikes.
    🛡️ Stabilität: Das System ist wartungsarm. Fehleranfällige Plugin-Updates gehören der Vergangenheit an.
    📈 Geschäftserfolg: Trotz der technologischen Komplexität im Hintergrund stieg das Umsatzvolumen direkt nach dem Go-Live um etwa 20 % im Vergleich zum Vorjahresmonat.


    Das Fazit für die Relaunch-Beratung
    Diese Case Study zeigt: Ein erfolgreicher Relaunch nach 20 Jahren E-Commerce erfordert Mut zum Abschied – auch von liebgewonnenen, aber technisch überholten Werkzeugen. Der Schritt zur nativen WordPress-Block-Architektur war der Schlüssel, um Baby Kochs nicht nur optisch, sondern auch technisch für die nächsten 20 Jahre zukunftssicher aufzustellen.